Gut lesbare Standardurkunde, häufige Sprache, klare Vorgabe.
Planung
Kosten und Dauer realistisch einschätzen.
Die Gesamtkosten hängen von Sprache, Umfang, Dokumentart, Notariat, Apostille, Legalisation, Versand und Frist ab. Entscheidend ist der gesamte Ablauf, nicht nur die Übersetzung.
Orientierungswerte
Diese Bereiche ersetzen keine Offerte, helfen aber bei der Planung.
Was beeinflusst die Dauer?
Kurze Urkunden können schnell gehen. Notar, Apostille, Postweg, seltene Sprachen und Rückfragen verlängern den Ablauf.
Mehrere Dokumente, seltene Sprache, Notar, Apostille, Legalisation, Auslandversand.
Kostenblöcke
Die Rechnung besteht oft aus mehreren Teilen.
Realistische Zeitplanung
Nicht die Übersetzung allein bestimmt die Frist.
- Zielstelle anschreiben und genaue Form bestätigen lassen.
- Aktuelles Original oder korrekte Kopie beschaffen.
- Apostille, Legalisation oder Notar einplanen, wenn verlangt.
- Übersetzung inklusive aller Stempel und Vermerke erstellen lassen.
- Papieroriginale, Versand, Kurier und mehrere Ausfertigungen einplanen.
Was eine Offerte enthalten sollte
Eine brauchbare Preisantwort trennt die einzelnen Schritte.
Welche Dateien, Seiten, Rückseiten, Apostillen und Beilagen sind enthalten?
Beglaubigte Übersetzung, Notar, Apostille, Legalisation oder nur Übersetzung?
Notar, Behörde, Kurier und Versand separat ausweisen.
PDF-Vorschau, Papieroriginal, A-Post, Einschreiben, Kurier oder direkte Zustellung.
Offizielle Gebühren
Was die Beglaubigungsschritte tatsächlich kosten.
Der Preis der Übersetzung selbst ist frei und hängt von Sprache, Umfang und Fachgebiet ab. Die amtlichen Schritte danach haben dagegen feste, publizierte Gebühren. Die folgenden Beträge stammen direkt von den zuständigen Stellen:
Rechenbeispiel Zürich: Übersetzung einer ausländischen Geburtsurkunde (Preis des Übersetzers) + CHF 20 für die Beglaubigung der Unterschrift beim Notariat + CHF 30 für die Apostille der Staatskanzlei, falls das Dokument ins Ausland geht. Die amtlichen Schritte kosten in diesem Fall also CHF 50.
Dauer: Am Schalter erhalten Sie die Apostille in vielen Kantonen sofort (Zürich ohne Termin, Mo–Fr). Per Post rechnet Genf mit 1–3 Arbeitstagen ab Eingang. In Appenzell Ausserrhoden gibt es Apostillen nur mit Termin, in Solothurn ist der Schalter nur Montag, Mittwoch und Freitag geöffnet.
Quellen: Staatskanzlei Zürich · Genf · Solothurn. Stand: September 2026 – Gebühren und Abläufe vor Einreichung bei der Stelle bestätigen.
FAQ
Häufige Fragen
Was kostet eine beglaubigte Übersetzung?
Je nach Sprache, Umfang und Form kann eine kurze Urkunde günstiger sein als ein komplexes Zeugnis oder Vertragsdokument.
Warum gibt es keine pauschalen Preise?
Dokumente unterscheiden sich stark nach Länge, Layout, Lesbarkeit, Fachgebiet und formeller Anforderung.
Gibt es Express?
Manche Übersetzungen sind express möglich. Behörden, Notare und Versandwege haben aber eigene Zeiten.
Was kostet eine Apostille in der Schweiz?
Zwischen CHF 20 und CHF 50 pro Dokument, je nach Kanton: zum Beispiel CHF 20 in Basel-Stadt und Basel-Landschaft, CHF 25 in Bern und Schwyz, CHF 30 in Zürich, Luzern, Zug, Genf und Waadt, CHF 40 in Aargau und Thurgau, CHF 50 in St. Gallen. Für den Strafregisterauszug verlangt die Bundeskanzlei CHF 20.
Wie viel kostet die Beglaubigung der Übersetzer-Unterschrift?
Bei den Zürcher Notariaten CHF 20 pro Unterschrift. Im Kanton St. Gallen kostet sie CHF 32.45, bei fremdsprachigen Dokumenten CHF 54.05. Im Tessin darf ein Notar höchstens CHF 30 verlangen.
Praktische Hilfe
Wenn die Vorgabe unklar bleibt.
Bei unklaren Anforderungen helfen Fachübersetzerinnen und Fachübersetzer, die regelmässig für Behörden arbeiten – zum Beispiel Mitglieder des Berufsverbands ASTTI oder, in Genf und Neuenburg, die vereidigten traducteurs-jurés. Ein kommerzieller Anbieter für beglaubigte Übersetzungen in der Schweiz ist UniTranslate (externer Link zu einem kommerziellen Anbieter).