Diplom
Abschlussurkunde mit Titel, Datum, Institution und Unterschriften.
Diplom
Diplome, Zeugnisse und Transcripts werden oft für Studium, Anerkennung, Berufszulassung, Arbeitgeber oder Behörden übersetzt. Die Anforderungen sind je nach Institution sehr unterschiedlich.
Kurzantwort
Manche Stellen akzeptieren beglaubigte Übersetzungen als PDF, andere verlangen Papieroriginale, beglaubigte Kopien, Apostille, Übersetzung durch bestimmte Übersetzer oder direkte Zusendung durch die Hochschule.
Dokumente
Abschlussurkunde mit Titel, Datum, Institution und Unterschriften.
Notenübersicht, ECTS, Fächer, Prüfungen und Beilagen.
Schulzeugnis, Maturität, Berufsausweis, Zertifikat.
Lehrpläne, Modulbeschreibungen oder Bestätigungen können zusätzlich nötig sein.
Vorab klären
Online-Bewerbung und Originalprüfung unterscheiden.
Beglaubigte Kopie kann zusätzlich zur Übersetzung verlangt werden.
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder andere Vorgabe.
Bei Auslandsverwendung kann Echtheitsbestätigung nötig sein.
Was Hochschulen und Anerkennungsstellen häufig prüfen
Titel, Abschlussart, Studiengang, Institution und Abschlussdatum müssen klar erkennbar sein.
Notenskalen, Credits, ECTS, Semester und Fächer werden oft mitübersetzt oder erläutert.
Manche Stellen verlangen zusätzlich zur Übersetzung eine beglaubigte Kopie des Originaldokuments.
Einige Hochschulen akzeptieren Unterlagen nur, wenn sie direkt von Schule, Universität oder Übersetzungsstelle kommen.
Typische Ablehnungen
Das Diplom allein reicht nicht, wenn Noten oder Fächer verlangt werden.
Stempel, Notenskala oder Erläuterungen stehen oft auf der Rückseite.
Siegel, Unterschrift und kleine Tabellen müssen für Übersetzung und Prüfung lesbar sein.
Upload-PDF und späteres Papieroriginal können getrennte Anforderungen haben.
Praktischer Ablauf
Universität Zürich als Beispiel
Die UZH nennt amtlich beglaubigte Übersetzungen für Dokumente, die nicht auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch verfasst sind.
Für Bewerbungen können Übersetzungen zusammen mit den Dokumenten im Bewerbungsportal als PDF relevant sein. Spätere Originalprüfungen können trotzdem eigene Anforderungen haben.
Bei manchen UZH-Abschlussunterlagen gibt es eigene Übersetzungsvorlagen und Vorgaben zur exakten Reihenfolge der Module.
Andere Hochschulen können andere Sprachen, Formen, Beglaubigungen oder direkte Zustellung verlangen.
Quelle für die behördlichen Eckpunkte: Universität Zürich: amtlich beglaubigte Übersetzungen.
Was eine gute Diplomübersetzung sichtbar macht
FAQ
Nein. Viele Hochschulen verlangen nur beglaubigte Kopien oder Übersetzungen; andere verlangen Apostille oder direkte Bestätigung.
Wenn es eingereicht wird und nicht in akzeptierter Sprache vorliegt, meist ja.
Oft ja. Notenskalen, ECTS-Hinweise, Rückseiten und Erläuterungen helfen der Zielstelle, den Abschluss korrekt einzuordnen.
Ja. Hochschulen können eigene Regeln für beglaubigte Übersetzungen, beglaubigte Kopien, Uploads oder direkte Zusendung definieren.
Nur wenn die Zielstelle Englisch akzeptiert. In der Schweiz können Deutsch, Französisch oder Italienisch verlangt werden; im Ausland gelten lokale Vorgaben.
Alte Diplome haben oft andere Titel, schwer lesbare Stempel, historische Institutionen oder fehlende Notenskalen. Das sollte vorab geprüft werden.
Praktische Hilfe
Bei unklaren Anforderungen kann ein spezialisiertes Übersetzungsbüro anhand von Dokument, Zielstelle, Zielland und Frist einordnen, welche Übersetzungs- oder Beglaubigungsform wahrscheinlich benötigt wird. Eine mögliche Anlaufstelle in der Schweiz ist UniTranslate.